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Über mich

Selbstporträt

Bereits als Jugendlicher hatte ich großes Interesse an Tieren, bzw. an der Tierbeobachtung, insbesondere Greifvögel üben bis heute eine große Faszination auf mich aus. Dementsprechend verbrachte ich viel Zeit in Feld und Wald, immer bewaffnet mit einem kleinen Tasco 8 x 21 Fernglas. Im Alter von 15 Jahren erwachte in mir der Wunsch, meine Beobachtungen auch dauerhaft festhalten zu können. Zu der Zeit weckte ein Cousin mein technisches Interesse für die Fotografie und so hatte ich bald darauf meine erste (Spiegelreflex-)Kamera: Eine Minolta X-300.
Die erwünschten Erfolge blieben jedoch aus - der kleine, bewegte Punkt "Mäusebussard" in der Fernglas-Ansicht schmerzt nicht annähernd so sehr wie der sich in der Körnung verlaufende Punkt auf dem Abzug...

Mit steigendem Anspruch und durch einen glücklichen Zufall bedingt bekam ich 1992 leihweise die Gelegenheit, die frisch erschienene CANON EOS-1 während einer Schwedenreise zu testen. Ich war fasziniert und sogleich infiziert. Es folgte eine sukzessive Umstellung des Kamerasystems auf EOS, gefolgt von einer aus heutiger Sicht temporären Umstellung meiner fotografischen Schwerpunkte: People und Bands.

In der zweiten Hälfte meines Studiums der Rechtswissenschaften kam die Fotografie dann praktisch vollständig zum Erliegen. Es fehlte der für dieses Hobby wichtigste Faktor, die Zeit.

Nach dem zweiten Staatsexamen kam ich im Rahmen der lange vor mich hergeschobenen Digitalisierung meines Dia-Archivs wieder auf den Geschmack, doch es hatte sich viel verändert:
Zum Einen meine eigene Sichtweise auf das Medium Film, denn ich hatte mich sehr an die EDV und ihre Vorzüge gewöhnt. Zum Anderen die Tatsache, dass die analoge Fotografie praktisch komplett durch die Digitaltechnik verdrängt war. Aktuelle digitale Spiegelreflexkameras (DSLR) waren jedoch immer noch zu teuer, zumindest für mein Budget zu dieser Zeit.

Mein Einstieg in die digitale Fotografie erfolgte daher über eine Kodak DCS560. Die DCS560 war eine CANON EOS-1n mit 6,1MP Digital-Rückteil von Kodak und so konnte ich gewissermassen "blind" von der analogen Fotografie auf die digitale Fotografie wechseln. Jedoch war die DCS560 de facto auch einer der Primaten der DSLR und hatte neben dem Charme des Preises für eine "1er" den Reiz, das ich mit diesem Gehäuse sämtliche vorhandenen Optiken - auch die alten von Sigma - weiter verwenden konnte.
Es verging jedoch nicht viel Zeit und die Möglichkeiten der zeitgemäßen Modelle reizten mich doch so sehr, dass ich (in mehreren Schritten) auf aktuelle Kameramodelle umstieg und auch das gesamte Linsensortiment auf "digital" umstellte.

Gleichzeitig vertiefte ich mich zunächst in den Macrobereich, was die umfangreiche Macro-Galerie auf dieser Seite ganz gut wieder gibt.
Ab etwa Mitte 2009 kam dann das Interesse an der Wildlife-Fotografie zurück und damit dann im Verlaufe eines Jahres und unter Umstrukturierung meiner Ausrüstung auch das dafür notwendige Zubehör (schnellere Kamera, entsprechendes Linsen-Setup, TK, Stativ/Kopf, etc.).

Doch was interessiert und fasziniert mich eigentlich so sehr an der Tier- und Naturfotografie?
Die Antwort auf diese Frage ist ganz simpel: Der Weg zu meinen Bildern - das Durchstreifen der freien, idealerweise menschenfreien und naturbelassenen Landschaft - bringt mir Ruhe und innere Ausgeglichenheit und stellt damit einen erholsamen Abstand zu meinem "üblichen" Alltag, insbesondere zu meinem Berufsleben dar. Andere Menschen gehen zu diesem Zweck joggen o.ä., wobei ich mich so manches Mal gefragt habe, welcher Weg wohl der schweißtreibendere ist...
Wenn die Zeit eine "richtige" Tour einmal nicht erlaubt bleibt mir zumeist noch die Macrofotografie. Die Motive hierbei finde ich meistens im eigenen Garten - ein großer Vorteil, wenn man nur wenig Zeit hat und nicht erst sonstwo hin fahren möchte oder kann. Das eigentlich Schöne an der Macrofotografie ist wie ich finde aber, das es den Blick für Details ungemein schärft und man erst in der starken Vergrößerung gewahr wird, welch filigrane und perfekt angepasste Vielfalt uns Menschen doch umgibt - was leider Viele (meistens in völliger Unkenntnis und Ingoranz) gerne als "Ungeziefer" oder sonstwie abwertend bezeichnen ist uns Menschen in dem jeweiligen Lebensraum haushoch überlegen.

Und das Wichtigste: Gute Bilder sind Erfolgserlebnisse.
Langlebige Erfolgserlebnisse, da ich sie immer wieder als solche aufrufen kann.
Teilbare Erfolgserlebnisse, wie dieser Internetauftritt.

In diesem Sinne viel Spass beim Stöbern!

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